In der heutigen, schnelllebigen Arbeitswelt gewinnt die Arbeitszeitsouveränität immer mehr an Bedeutung. Vor allem auch, weil sich immer mehr Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeiten und Schichtmodelle wünschen, um den Alltag und die Arbeit effizienter in Einklang bringen zu können. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff der Arbeitszeitsouveränität – und unterscheidet er sich gegebenenfalls von dem der Arbeitszeitautonomie? In diesem Beitrag werden wir einen genaueren Blick auf die Definition werfen, ihre Beziehung zur Arbeitszeitautonomie erkunden und die organisatorischen Voraussetzungen beleuchten, die dazu beitragen, diese Freiheit in der Arbeitszeitgestaltung zu ermöglichen und voranzutreiben.

Arbeitszeitsouveränität und Arbeitszeitautonomie: Definition und Abgrenzungen

Arbeitszeitsouveränität, begrifflich auch als Zeitautonomie oder Zeitfreiheit definiert, bezeichnet die Möglichkeit, die eigene Arbeitszeit selbst zu bestimmen. Dies umfasst nicht nur die Gestaltung der Arbeitsstunden, sondern auch die Flexibilität, Aufgaben und Projekte nach individuellen Präferenzen zu organisieren, aber auch Mehrarbeit in Form von Zusatzschichten zu leisten. Es geht darum, wann und in welcher Reihenfolge Aufgaben erledigt werden, wobei die Auswahl der Aufgaben auf die bestehenden beruflichen Anforderungen beschränkt bleibt.

Der Begriff Arbeitszeitsouveränität wird von dem der Arbeitszeitautonomie unterschieden. Während erstere die selbstständige Verteilung der individuell geforderten Arbeitszeiten betont, fokussiert sich Arbeitszeitautonomie auf die Möglichkeit, das Verhältnis zwischen Erwerbstätigkeit und Nichterwerbstätigkeit unabhängig zu bestimmen.

Warum die Arbeitszeitsouveränität noch an Bedeutung gewinnt

Das Bedürfnis nach Arbeitszeitsouveränität ist in der heutigen Gesellschaft vielfältig. Es betrifft nicht nur die berufliche Seite, sondern auch die alltägliche Lebensführung und die individuelle Gestaltung der Arbeitsbiografie. Ein Hauptanliegen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Angesichts der wachsenden Herausforderung des Arbeitskräftemangels in allen Branchen und Ebenen wird es immer wichtiger, die Arbeitszeiten an die individuellen Lebenssituationen und Lebensstile anzupassen. Die Gesellschaft erlebt eine fortschreitende Individualisierung und Flexibilisierung. In diesem Kontext gewinnen nicht nur flexible Arbeitsmodelle an Bedeutung, sondern auch die Möglichkeit zu Homeoffice und Telearbeit.

Tendenzen, welche Arbeitszeitsouveränität fördern – und durch sie gefördert werden

Mehr Arbeitszeitsouveränität zu ermöglichen und zu fördern, hängt eng mit einigen wichtigen organisatorischen Entwicklungen zusammen:

  • Flexible Arbeitszeitmodelle: Unternehmen können ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, die es ihnen ermöglichen, ihre Arbeitszeiten besser an persönliche Verpflichtungen anzupassen.
  • Vertrauensarbeitszeit: Die Einführung von Vertrauensarbeitszeit gibt den Mitarbeitern die Chance, ihre Arbeit selbständig zu organisieren, ohne auf festgelegte Arbeitszeiten angewiesen zu sein.
  • Technologische Unterstützung: Moderne Technologie, zum Beispiel Einsatzplanungs- oder Zeiterfassungssoftware und Mitarbeitertools wie die von Vote2Work, erleichtert die flexible Gestaltung der Arbeitszeit und die Zusammenarbeit unabhängig von Ort und Zeit.
  • Führungskultur: Eine offene und unterstützende Führungskultur, die auf Ergebnissen und Zielen basiert, fördert die Eigenverantwortung der Mitarbeiter.

Flexible Arbeitszeitmodelle auch für Produktion, Pflege/Gesundheit, Logistik, Einzelhandel und Co. möglich

In einer Welt, in der Flexibilität und Work-Life-Balance immer wichtiger werden, ist die Förderung der Arbeitszeitsouveränität ein Schritt in die richtige Richtung, um die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen und deren Zufriedenheit und Produktivität zu steigern. Es ist an der Zeit, diese Freiheit in der Arbeitszeitgestaltung weiter voranzutreiben und die Vorteile sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber zu erkennen. Insbesondere gilt dies für Branchen, in denen die Mehrzahl der Beschäftigten zu den sogenannten Blue-Collar- bzw. Deskless-Worker gehören. Denn hier wird häufig noch auf starre Schichtmodelle gesetzt, während es mit einer Software wie der von Vote2Work problemlos möglich wäre, eine moderne flexible Personaleinsatzplanung zu implementieren. Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie wir Sie dabei unterstützen, dass sowohl Personalplaner als auch Mitarbeiter von einer gemeinsamen digitalen Plattform profitieren? Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf unser Angebot auf unserer Website!